Ende April war der Judo Club Godshorn Gastgeber für die Kämpfe der Regionalliga der Frauen. Bevor die Mannschaftskämpfe begannen übergaben die Initiatoren einer vereinseigenen Spendenaktion dem Ortsbürgermeister Willi Minne einen Spendenscheck von 250,00Euro. Die Geschwister Freya und Asa Wendt zusammen mit Natascha Jastrzemski sammelten beim Judo Drachen Pokal für die Flüchtlinge in Godshorn.

Unterstützt vom gesamten Judo-Club Godshorn und seinen Gästen kam die stolze Summe von 250,00Euro zusammen.

Für die Organisation der Veranstaltung gab es von allen Seiten viel Lob doch der sportliche Erfolg blieb den Frauen diesmal leider verwehrt. Direkt bei der Auftaktbegegnung gab es eine sehr knappe Niederlage. Nach einem Stand von 3:3 bestritt Freya Wendt das entscheidende Duell. Freya konnte sich auch eine Führung mit Yuko und Wazari erarbeiten. Drei Sekunden vor Ende setzte sie eine Wurftechnik an. Doch nicht diese, sondern den Konter werteten die Kampfrichter als Siegwurf. Das konnte man auch anders sehen. Doch die Entscheidung stand und statt mit einem 4:3 Sieg starteten die Godshornerinnen mit einer 3:4 Niederlage. So war die Stimmung im Keller und die Kämpferinnen kamen mental nicht mehr so richtig in die anderen Kämpfe. So folgten noch drei weitere Niederlagen und das Aufsteiger-Team rutschte auf den letzten Tabellenplatz. Doch das ist alles noch aufzuholen. Kronshagen ist nur einen Punkt vor und Braunschweig drei und zwei Kampftage gibt es noch. Da ist durchaus noch was drin, zeigt sich Trainer Willfried Kolloch positiv.

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