Mit Natascha Jastrzemski (-57 kg), Asa und Freya Wendt (beide -48 kg) gingen für den JC Godshorn gleich drei U21 Frauen bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/O. an den Start.

 

Mit einem starken Teilnehmerfeld von 29 Athletinnen hatte Natascha eine der am stärksten besetzten Klassen. Hochmotiviert ging sie an den Start und gewann souverän ihre erste Begegnung gegen Lea Proft aus Sachsen. Im darauf folgenden Achtelfinale verlor Natascha unerwartet plötzlich durch eine Sicheltechnik von Vivien Wenk aus Nordrhein-Westfalen. Nun musste Natascha darauf hoffen, dass Wenk gegen die starke Margarita Diede aus Baden gewinnt, damit sie in die Trostrunde kommt. Wenk verlor die Begegnung, Diede holte später Bronze. Für Natascha war der Wettbewerb damit leider beendet. Für sie bleibt der schwache Trost, dass sieben aufeinanderfolgende Qualifikationen zu den Deutschen Meisterschaften als solches schon einen herausragenden Erfolg darstellen. Auch wenn ihr eine verdiente Medaille bisher leider verwehrt geblieben ist.
Am 2. Tag der Deutschen Meisterschaft gingen dann Asa und Freya an den Start. Freya startete stark in den Wettbewerb, gewann gegen Pauline Conrad aus Sachsen und stand hier Janina Teßmann aus Berlin gegenüber. Dieses brandheiße Duell entschied letztlich Teßmann für sich, die auch später deutsche Meisterin wurde. Freya konnte in der Trostrunde gegen die linksseitig kämpfende Grete Riggert aus der Pfalz nicht zu ihrem Kampf finden, verlor den Kampf knapp und musste sich mit einem 9. Platz zufrieden geben.
Asa startete mit 2 Freilosen in den Wettbewerb und stand somit schon im Viertelfinale. Hier traf sie auf die Favoritin Sarah Herrmann aus Baden. In diesem an Spannung kaum zu überbietenden Kampf gelang es Herrmann zwar 2 Wertungen zu erzielen und in Führung zu gehen, aber auch 2 Strafen standen auf ihrem Konto. Da die dritte Bestrafung zu für Asa den Sieg bedeutet hätte, stand Asa dem Erreichen des Halbfinales näher, als Herrmann. In den verbleibenden knapp 2 Minuten Kampfzeit setzte Asa ihre Kontrahentin so stark unter Druck, dass diese häufig die Flucht aus der Wettkampffläche oder in die Bodenlage ergreifen musste um nicht geworfen zu werden. Die Kampfrichter konnten sich aber dennoch nicht für eine dritte Strafe entscheiden und ließen den Kampf weitergehen. In den letzten 30 Sekunden schaltete Asa dann nochmals auf vollen Angriff, aber es gelang ihr nicht gegen die schlau verteidigende Badenerin zum Erfolg zu kommen. „Wahrscheinlich hat Herrmann hier so viel Kräfte eingebüßt, dass sie deshalb das Finale nicht mehr gewinnen konnte“ sagte der Trainer nach dem Kampf. „Asa hat hier ganz knapp das Halbfinale nicht erreicht“ Das sie an diesem Tag in Hochform war, stellte sie dann in der Trostrunde unter Beweis. Mit einem deutlichen Sieg gegen Teresa Dobroschelski aus Brandenburg startete sie in die Trostrunde. Anschließend stand ihr mit Evelin Martel aus Schleswig-Holstein eine Gegnerin gegenüber, die sie bereits auf der Norddeutschen und in der Regionalliga besiegt hatte. In diesem Kampf dominierte sie zwar, verletzte sich dann allerdings an der Schulter. Asa setzte den Kampf zwar fort, einen Sieg konnte sie aber so leider nicht mehr erreichen. Ihr bleibt ein toller Siebter Platz und die bittere Erkenntnis, dass an diesem Tag mehr drin war.
„Mehr drin“ war für alle drei Godshorner U21 Frauen. „Ein wenig mehr Glück hätte vielleicht zu besseren Ergebnissen geführt. Das hat leider an der ein oder anderen Stelle gefehlt. Die Mädchen haben jedenfalls alles gegeben und hervorragend gekämpft.“ der Trainer ist sich sicher: „Für Asa und Freya geht es noch ein Jahr in der U21 weiter, wir werden also hierher zurückkehren. Und dann werden die Karten neu gemischt“

W. Ko.

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